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x3d Extensible 3D, kurz X3D, ist eine 3D-Modellierungssprache, die in der Syntax auf XML (XML-Encoding) oder auf VRML x3d Extensible 3D (Classic-Encoding) aufbauen kann. X3D bildet den offiziellen Nachfolger des VRML-Standards und ist seit dem August 2004 als ISO-Standard spezifiziert. x3d Extensible 3D Ähnlich VRML lassen sich auch in X3D virtuelle Welten, Spiele und interkative Lernanwendungen in Echtzeit3D realisieren. Gegenüber VRML x3d Extensible 3D stehen jedoch bei X3D wesentlich mehr standartisierte Möglichkeiten und Schnittstellen bereit. Der Funktionsumfang von X3D kann duch die x3d Extensible 3D Angabe von Profilen eingeschränkt werden. Ab dem Jahr 2005 soll X3D auch Bestandteil des MPEG4-Standards werden und dort ebenfalls x3d Extensible 3D VRML ablösen. Ein Unterschied zwischen VRML und X3D ist die veränderte Syntax, die durch die jeweilige Spezifikation genau definiert wird [Web2003a]. x3d Extensible 3D In einer VRML-Szene werden die verschiedenen Objekte durch sogenannte Knoten dargestellt. Eingeteilt werden die Knoten in Blatt- und x3d Extensible 3D Gruppenknoten, wobei letztere beliebige Knoten zusammenfassen können. Manipulationen an einem Gruppenknoten wirken sich auf alle x3d Extensible 3D untergeordneten Kindknoten aus. Blattknoten können zudem in grafische und nicht grafische Knoten unterteilt werden, die dann noch weiter gegliedert x3d Extensible 3D werden können. Geometrieknoten, mit denen sich einfache geometrische Objekte, wie z.B. eine Kugel, definieren lassen, sind Teil der grafischen x3d Extensible 3D Knoten. Durch sie werden die Objeke einer Szene definiert [Sch1998]. Die Eigenschaften eines Knotens lassen sich über seine Datenfelder festlegen. x3d Extensible 3D Jedes Datenfeld ist von einem bestimmten Datentyp, der genau festlegt, welche Werte dem Feld zugewiesen werden können. So können z.B. x3d Extensible 3D einfache Strings (SFString), dreidimensionale Vektoren für Fließkommazahlen (SFVec3f) oder sogar weitere Knoten (SFNode) den Feldern x3d Extensible 3D zugewiesen werden. Knoten können mittels der Anweisung DEF Namen zugewiesen werden, wodurch sie in der Szene referenzierbar werden. Das spielt u.a x3d Extensible 3D bei dem Routing-Konzept, das im weiteren Verlauf des Kapitels vorgestellt wird, eine Rolle (Abschnitt 5.3.1). Die hierarchische Struktur einer x3d Extensible 3D 3D-Szene wird als Szenegraph bezeichnet. Sie kommt durch die Verschachtelung der verschiedenen Knoten und dadurch, daß Knoten Datenfeldern x3d Extensible 3D zugeordnet werden können, zustande. Der daraus resultierende Graph ist gerichtet und azyklisch.
 
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